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Mittwoch, 11. Dezember 2019

Der Neue Tag, Weiden, Kultur - 16.09.18

Tanja Becker-Bender und Prof. Dr. Susanne Popp bei der Eröffnung der 21. Weidener Max-Reger-Tage.

Inspiration und Nachwirkung

"Nebel wallen, Blätter fallen, frisch geregert! Allerbeste Zeit für den Start der 21. Max-Reger-Tage (...). Susanne Popp spricht die aufklärende Einführung, Tanja Becker-Bender fasziniert mit Musik für Violine solo. Allein der konzentrierte, kompakte Vortrag der Chefin des Max-Reger-Instituts war den Besuch wert (…). (Die Geigerin Tanja Becker-Bender) beleuchtet die introvertierten, feinsinnigen, sensiblen Charakterzüge Regers: (…) Zum faszinierenden Highlight gerät das Larghetto: Ganz innig, ganz privatim, aus einer anderen Welt herüberschimmernd. Violinfarben, die an den Klangreichtum der Orgel anknüpfen. (…) Die vertrackten Passagen ohne jegliche Mühe - Becker Bender spielt auf und mit der Violine, nie kämpft sie mit dem Instrument. (…) Hingerissen das Publikum, das mit der 24. Caprice von Paganini belohnt wird, auch sie technisch auf einsamem Niveau, musiziert mit entwaffnender Leichtigkeit und Eleganz."

Die gesamte Rezension von Peter Donhauser zur Eröffnung der 21. Weidener Max-Reger-Tage können Sie hier nachlesen.

Münchener Streichtrio - Sylvia Eisermann, Manuel F. Dörsch und Michael Rupprecht - zu Gast in der Autobahnkirche Waidhaus

Der Neue Tag, Weiden, Kultur - 16.09.18

Reger und Beethoven glänzend interpretiert

Franz Lahm berichtet vom Konzert in der Waidhauser Autobahnkirche mit Werken von Beethoven und Reger: Das Münchener Streichtrio überzeugt

"(…) eindrücklich mit der sehr beseelten Wiedergabe in der hervorragenden Akustik der Waidhauser Autobahnkirche (…) im kraftvollen Miteinander der über alle Tonlagen ausgeglichenen Geige von Sylvia Eisermann, der dunkel timbrierten Viola von Manuel F. Dörsch und des sonor klingenden Violoncellos, gespielt von Michael Rupprecht. (…) Die Musiker lassen Zeit und Raum vergessen."

Die ausführliche Konzert-Besprechung finden Sie hier.

Der Neue Tag, Weiden, Kultur - 19.09.19

Matthias Diener, Cellist des Minguet Quartetts, beim Kammerkonzert im Foyer der Sparkasse Oberpfalz Nord

An Musizierkunst nicht gespart

"Zusammen mit dem (Minguet) Quartett sang der international gefragte Bariton Dietrich Henschel (…) im Schalterraum der Sparkasse Oberpfalz Nord in souveräner Manier. (…) Der dunkle Bariton Henschels artikuliert mit formgebendem und trotzdem gesanglichem Ausdruck, wozu ihm das Instrumentalquartett ein stärkendes Fundament liefert."

Den gesamten Artikel von Heiner Brückner über das Konzert können Sie hier nachlesen.

Der Neue Tag, Weiden, Kultur - 24.09.19

Max Regers Anregungen

Über einen Kammermusikabend mit dem Duo Stanislas Kim, Cello, und Marie Rosa Günter, Klavier, berichtet Peter K. Donhauser:

"Spannend, wie das rhythmisch bestens aufeinander eingespielte Duo erfreulichen Mut zu improvisierten Verzierungen und Melodievarianten beweist. Der kultiviert und sicher musizierende Cellist überzeugt durch stilsicheren Umgang mit Vibrato und lebendiger Tongestaltung via Bogenführung. (…) Als vorzügliches Instrument mit sehr profiliertem Charakter erweist sich der Steingraeber-Flügel."

Hier finden Sie die komplette Rezension.

Kammerkonzert im bayernwerk Netzcenter Weiden

Der Neue Tag, Weiden, Kultur - 24.09.19

Charme, Intimität und bezaubernde Romanzen

Rund um "Bearbeitungen" von Originalkompositionen aus Romantik und Moderne drehte sich ein Konzertabend im Bayernwerk Netzcenter Weiden mit Justyna Ilnicka, Sopran, Gabor Lieli, Klarinette und Katharina Teufel-Lieli, Harfe. Franz Lahm schreibt darüber:

"Das Ergebnis (der Bearbeitungen) ist mehr Klarheit und Durchhörbarkeit (…). Die Musik gewinnt (…) an Charme und kammermusikalischer Intimität. (…) Der Klarinettist (begeistert) mit vielen Stimmungen. (…) Von Lied zu Lied steigert sich (die Sängerin), ihre Bögen werden immer länger, immer mehr beherrscht sie die Akustik des Raums (…). Sängerin und Klarinette verbinden sich mit der Harfenistin zu einem homogen musizierenden, sensiblen Ensemble."

Den ganzen Bericht können Sie hier nachlesen.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 25.09.19

Schatten und Licht
Orgeltag bei den Max-Reger-Tagen mit Komposition, Uraufführung und Improvisation

Am Vormittag erklingt die Uraufführung einer "Hommage à Max Reger" aus der Feder des Komponisten Patrick Schönbach:

" (…) ein Orgelstück, mit überbordenden 100 Minuten Beschallung (…). Der gute alte Onkel (Reger) wird (…) von solcher Mammut-Musik-Laudation schier zugetextet. (…) Respekt vor der Produktivität des Komponisten und dem Organisten Bernhard Schneider, der dieses Werk an der kraftvoll anschiebenden Weise-Orgel (…) musiziert."

Nachmittags spielt der Preisträger der Nürnberger Orgelwoche, Martin Sturm, in der Josefskirche:

"Vorgeschaltet ist eine (…) Orgelführung von Stefan Schultes, der das Instrument launig und humorig vorstellt. Dann stehen die Zeichen auf Sturm: (…) 60 atemberaubende Minuten darf man staunen, wie souverän und technisch überlegen er (…) verschiedene "Stil-Dialekte" beherrscht. (…) Sensationell die Improvisation über den Choral ("Wenn ich einmal soll scheiden") mit frei gestalteten Variationen und einer Fuge mit drei klaren Themen. (…) Achtung: Ein außerordentliches Orgel-Talent!"

Die gesamte Besprechung des Orgeltags von Peter K. Donhauser finden Sie hier.

Der neue Tage, Weiden - 28./29.09.10

Gesprächskonzert im Maria-Seltmann-Haus

Max Reger besser verstehen

Der Neue Tag berichtet vom Gesprächskonzert im Maria-Seltmann-Haus:

"Für die Musikbeiträge sowie für die interessanten Schilderungen rund um Reger ernteten die drei einheimischen Künstler verdienten Beifall: Josef Neubauer imponierte durch den weichen Klang seines Instruments und seine Spieltechnik auch bei anspruchsvollen Stücken. Franz Lahm (…) zeigte sein außergewöhnliches Können an Trompeten und am Cello. Den beiden zur Seite stand mit Matthias Bertelshofer ein versierter Pianist, der die Soloinstrumente mit seiner dezenten Begleitung hervorhob und die melodischen Partien mit Bravour vortrug."

Hier finden Sie den kompletten Artikel über den Konzert-Nachmittag.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 30.09.19

Kammermusikabend "Max pur" begeistert Zuhörer

Franz Lahm schreibt über den Auftakt des dreitägigen Kammermusikwochenendes:

"Romantik pur vermittelt die Sängerin Neele Kramer (…). Mit ihrer dunkel-warmen Stimme und feinen Nuancierungen trifft (sie) exakt die (Lied-)Stimmungen. (…) Zwischen den Liedern spielt das Humboldt-Streichtrio (…) in absolut souveräner Manier (…). Die Darbietung in höchster Konzentration und guter Kommunikation untereinander gerät zu einem der Höhepunkte dieses Konzerts. (…) Das Duo Kallos (Klarinette und Klavier) bringt Leben in den Raum und weckt mit sehr sicherer und farbenreicher Gestaltung Neugierde auf seine nächsten Beiträge (…). Einen weiteren Gipfel setzt Markus Becker (…) mit den hervorragend gespielten drei >Episoden< für Klavier (…)."

Hier können Sie die ganze Kritik nachlesen. 

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 30.09.19

Musikalische Ideen in der Pause

Über einen Kammermusikabend ganz ohne Musik von Max Reger schreibt Reinhold Tietz unter anderem:

"Äußerst lebhaft (…) leiten die Sängerin Neele Kramer, Mezzosopran, und die Pianistin Yun Qi Wong (…) das Programm ein. (…) Das "Duo Kallos" - Krzysztof Grzybowski (Klarinette) und Fil Liotis (Klavier) - bietet fein aufeinander abgestimmt (die 2. Klarinettensonate von Brahms) dar."

Den weiteren Bericht über das Konzert mit dem Titel "Max macht Pause" finden Sie hier.

Lesung und Musik zum Abschluss des Kammermusikwochenendes im Alten Rathaus

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 30.09.19

König Max von Weiden

"Das Kammermusik-Wochenende der Max-Reger-Tage schloss mit der überragenden Matinee "Max in Wörtern und Tönen" im Alten Rathaus. (…) Kongenial das (Humboldt-)Quartett (…) ergänzt durch den hervorragenden Pianisten Markus Becker am Flügel (…). So wird Reger zum Genuss. Genial in dieser Matinee agiert auch der Grimme-Preisträger Udo Wachtveitl mit sprachlich und gestisch anschaulicher Rhetorik, der den maßlosen Workaholic und Gourmand Reger so darstellt, dass der überbordende Witz zwischen den Zeilen herausspringt."

Den kompletten Artikel von Heiner Brückner finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 04.10.19

Nach(t)klänge des Ensembles BachWerkVokal in der Josefskirche

"Nach(t)klänge" zum Nachdenken

Peter K. Donhauser berichtet vom Konzert des Ensembles BachWerkVokal in der Josefskirche:

"Von Anfang an begeistern die acht souverän, hoch kultiviert und blitzsauber singenden Profi-Vokalisten und ihr facettenreiches Spiel mit Dunkel und Licht, mit Raum und Zeit, mit Klang und Stille. (…) Wir erleben einen homogenen, schlanken und luftigen Chorklang, nicht acht Solisten. Die Texte sind dank der weichen und geschmeidigen, aber nie zischig-harten Artikulation klar verständlich. (…) Makellos die Intonation, erstaunlich die dynamische Spannweite vom Pianissimo zum Fortissimo, mit großem Atem die Melodielinien, flexibel und süffig der Gesamtklang. (…) Genial!"

Die gesamte Rezension können Sie hier nachlesen.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 08.10.19

Orgel-Kaiser trifft König Max

"Mit einem gut besuchten glanzvollen Orgelkonzert endeten die diesjährigen Max-Reger-Tage. (…) Hanns-Friedrich Kaiser hat das stimmige Konzept der (…) Weimbs-Orgel in St. Michael (…) maßgeblich mitgestaltet (…). Er kennt ihre weit gespannten Klangmöglichkeiten vom fast unhörbaren dreifachen Piano bis zum gravitätischen Fortissimo wie kein zweiter und reizt sie mit außerordentlich feinsinniger Registrierkunst und reichem Gebrauch der Schwellwerke aus, Crescendo-Effekte gelingen hervorragend organisch. Immer gibt Kaiser der Durchhörbarkeit Vorrang, nie verschüttet er die zahlreichen Zuhörer durch klangliche Erdrutsche."

Hier finden Sie die ausführliche Konzert-Kritik von Peter K. Donhauser zum Abschluss der 21. Weidener Max-Reger-Tage.