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Dienstag, 18. Dezember 2018

Mittelbayerische Zeitung, Kultur - 19.9.17

Geglückte Mission Max Reger

"Die Max-Reger-Tage starteten am Freitag mit Klarinettenquintetten: KV 581 von Mozart, op. 115 von Johannes Brahms und op. 146 des Genius Loci Max Reger - drei Highlights ihrer Gattung (...). (...) die phänomenale Sharon Kam (...) musiziert in Weiden mit der feinsinnigen Isabelle van Keulen, der aufmerksamen Urike-Anima Mathé, mit Volker Jacobsen (Viola) und Gustav Rivinius (Violoncello), die klanglich bestens abgestimmt wie mit einer Zunge reden. (...) Die Musiker spielen einen berührend schönen, abgeklärten Reger."

Hier finden Sie den kompletten Bericht von Peter Donhauser zur Eröffnung der 19. Weidener Max-Reger-Tage.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 18.9.17

Sharon Kam und Ensemble beim Eröffnungskonzert in der Weidener Max-Reger-Halle

Feinst harmonisches Zusammenspiel

Auch Reinhold Tietz vom Neuen Tag berichtet über die Eröffnung des Festivals:

"Fünf exzellente Musiker haben sich zusammengetan und spielen an diesem Abend (...) die drei Klarinettenquintette, die als Höhepunkte der Musik für Klarinette und Streichquartett gelten. (...) Bereits in den Anfangstakten (...) zeigt sich die Qualität der Musizierenden. (Sie) spielen hervorragend weich aufeinander abgestimmt, und Sharon Kam (Klarinette) schafft es wunderbar, ihre Tongebung mit dem Streicherklang zu verknüpfen (...). Ein besonderer Genuss, dieser wunderbaren Musik in solch gekonnter Darstellung zu lauschen!"

Die gesamte Rezension können Sie hier nachlesen. 

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 19.9.17

Allein im Orgel-Universum

Peter Donhauser berichtet vom Orgelabend in der St.-Michael-Kirche:

"Gerhard Weinberger spielt (...) das gesamte Programm mit technischer und musikalischer Souveränität, die präsente Führung der polyphonen Stimmen, die sorgsame Agogik verdienen nichts weniger als Hochachtung. Er hat alle Stücke sorgsamst einregistriert, selten hat man die Farben der Weimbs-Orgel so plastisch erlebt (...)"

Hier finden Sie den kompletten Artikel zum Nachlesen.

Nordbayerischer Kurier, Bayreuth, Kultur - 9/2017

Überall Luther, wo man auch hinhört

"Es scheint kaum möglich, im Lutherjahr 2017 (...) ein Musikprogramm zu gestalten, in dem der Reformator nicht irgendwie (...) versteckt ist. Nun geschah es bei Steingraeber: in einem überaus gut besuchten und dramaturgisch feinsinnigen Konzert (...). Becker spielte sie (die Reger-Transkriptionen Bachscher Choräle , Anm. d. Red.) (und er spielte sie mit höchster Musikalität) mit Hilfe eines dritten Pedals, das es ihm erlaubt, den Cantus firmus separat zu betonen."

Den Bericht von Frank Piontek über den Klavierabend in der Klavier-Manufaktur Steingraeber in Bayreuth können Sie hier nachlesen.  

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 23.9.2017

Beglückende Dreieinigkeit

Peter Donhauser schreibt über den Kammermusikabend des Berlin Piano Trios:

"Wie schon bei Haydn dürfen wir bei Mendelssohns c-Moll-Trio op. 66 den erdig-cremigen und warmen Grundklang des Trios bewundern, die Drei spielen auf Augenhöhe. Der vorzügliche, außerordentlich locker-souveräne Pianist Nikolaus Resa wirkt Wunder: Selten hat man den Steinway im Rathaus so klar definiert, so obertonreich und doch fern jeder schwermetallenen Schärfe gehört. (...) Die sehr sonor, schattiert (und schier schussfest) musizierenden Streicher können da luftig singend musizieren (...). Krzystof Polonek (Violine), seine Frau Katarzyna (Violoncello) und Nikolaus Resa liefern bei Regers op. 102 ihr Meisterstück ab. Bestes Gespür für die große Architektur und knisternde Spannung, plastische Klarheit, ex- wie impressionistische Emotionen gehen hier eine beglückende Verbindung ein."

Hier finden Sie die gesamte Rezension.

Einen Liederabend gab es nicht nur im Alten Rathaus. Drei junge Interpreten der Musikhochschule Karlsruhe begeisterten mit einem Lied-Programm im Maria-Seltmann-Haus.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 25.9.17

Frappierende Unterschiede

"Ein so hochinteressantes Konzertprogramm (...) ist schon ein besonderes Ereignis. (...) Sopranistin Victoria Granlund und Pianistin Stacey Bartsch interpretieren (...) im Alten Rathaus 27 Lieder, die vor und nach 1900 entstanden sind (...). Eine solche Gegenüberstellung hört man äußerst selten."

Den gesamten Artikel von Reinhold Tietz über den Liederabend mit Doppelvertonungen von Max Reger und seinen Zeitgenossen finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 26.9.17

Grandioser Meister

Zum Thema "Max Reger und die Reformation" gab Kirchenmusikdirektor Hanns-Friedrich Kaiser einen Orgelabend an der Max-Reger-Orgel. Reinhold Tietz berichtet:

"Gut gefüllt ist der Kirchenraum, als Hanns-Friedrich Kaiser sein Programm beginnt. (...) Jeder Vers wird musikalisch eindringlich charakterisiert. Kaiser schafft es glänzend, die Stimmungen jeweils glaubhaft darzustellen. Selbst im größten Schwall klingen die Töne klar (...)"

Die komplette Rezension können Sie hier nachlesen.

Zemlinsky-Quartett im Bayernwerk Netzcenter Weiden

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 2./3.10.2017

Fein aufeinander abgestimmt Streicherklänge

Nach einigen Jahren Pause ist das Bayernwerk Netzcenter in Weiden wieder Veranstaltungsort der Max-Reger-Tage. Reinhold Tietz schreibt über den Kammermusikabend mit Streichsextetten und -quartetten von Alexander Zemlinksy, Max Reger und Robert Schumann:

"Das ›Lied für Streichsextett‹ von Alexander Zemlinsky (...) ist eine wunderbar verhalten klingende Melodie, die durch die Instrumente gleitet und zart begleitet wird. Ein gelungener Einstieg in ein exquisites Programm. (...) Nach der Pause spielt das Zemlinsky-Quartett das Streichquartett a-moll op. 41/1 von Robert Schumann. Getragen bringt die ›Introduktion‹ Stimmung in den Saal, feurig gerät die Überleitung und schwungvoll wird das ›Allegro‹ in seinen Themen rhythmisch lebendig weiterentwickelt."  

Den ganzen Artikel zur Veranstaltung finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden - 6.10.2017

Flinke Finger

Auch in diesem Jahr hatten die Weidener Musikschüler Gelegenheit, sich mit der Musik Max Regers und seiner Zeitgenossen zu beschäftigen und ihr Können bei einem Konzert im Alten Rathaus zu präsentieren. Der neue Tag berichtet davon:

"Bühne frei für Weidener Schüler (...): 14 junge Musiker begeistern das Publikum mit ihrem Können und einem ebenso kurzweiligen wie abwechslungsreichen Programm. (...) Die jungen Musiker der Franz-Grothe-Schule sowie der Musikschulen Skutella und Kuhl überzeugten auf ganzer Linie."

Hier finden Sie den kompletten Artikel.  

Kirchenkonzert in der ökumenischen Autobahnkirche Waidhaus

Der neue Tag, Weiden - 4.10.17

Reger und Tango

"Wie perfekt sich Querflöte und Harfe ergänzen, erleben die Zuhörer in der Waidhauser Autobahnkirche. (...) Klangvoll, rund, in unterschiedlichen Sätzen und Tempi ergänzten sich die Künstler perfekt. Martin Seel (...) ist Meister der hohen Töne und der hingehauchten Schlussnoten."

Die vollständige Besprechung des Kirchenkonzerts finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 6.10.17

Leidenschaftliche Intensität

Clemens Fütterer schreibt über den Violin-Duo-Abend von Lena Neudauer und Ingolf Turban:

"Wie die feine Perlage eines Champagners (...): Schon zum Einstieg lässt das prominente Violin-Duo seine Kunstfertigkeit bei einer famosen Sonate (von) Jean-Marie Leclair aufblitzen. (...) Der Mut der Organisatoren zu selten aufgeführten Werken vom 18. bis zum 20. Jahrhundert in Verbindung mit den beiden genialen Interpreten Lena Neudauer und Ingolf Turban führt zu einem Glanzpunkt der Max-Reger-Tage. (...) Die diffizilen Grifftechniken (...) bringt Turban mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Finesse zu Gehör. Turban rollt gleichsam den roten Klang-Teppich aus, so virtuos klettert er von dunklen Tiefen in lichte Höhen (...). Hingebungsvoll, temperamentvoll und inniglich interpretiert Lena Neudauer das Violin-Solo in der Sonate III (...) von Eugene Ysaye."

Lesen Sie hier den gesamten Konzert-Bericht.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 12.10.2017

Lena Neudauer und Ingolf Turban im Foyer der Sparkasse Oberpfalz Nord

Reger spricht Klarinettisch

Peter Donhauser berichtet vom Abschlusskonzert der 19. Weidener Max-Reger-Tage, bei dem Robert Oberaigner und Michael Schöch Regers gesamtes Schaffen für Klarinette und Klavier präsentierten:

"Robert Oberaigner und Michael Schöch stemmen diese Herkulesaufgabe mit müheloser, eindringlicher und hinreißender Eleganz. (...) Wie aus dem Nichts scheint der Klarinettist und Pianissimo-Meister Robert Oberaigner Energie aus dem Raum zu ziehen und sie in pulsierende Klangmaterie bis zu schimmernder Schärfe umzuwandeln. Es ist ein Ereignis, wie Pianist Michael Schöch Regers Ton-Heerscharen ordnet, organisiert, befiehlt, folgt, ihnen Erdenschwere nimmt."

Die gesamte Rezension finden Sie hier.