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Samstag, 23. September 2017

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 15.09.2015

Musikus trifft Musikant

Peter Donhauser über das Eröffnungskonzert der 17. Weidener Max-Reger-Tage: 

"(...) die Musiker (des Oxalys Ensembles) legen gleich die Messlatte hoch: Saubere Intonation und makelloses Zusammenspiel sind bei einem Ensemble dieses Ranges eine Selbstverständlichkeit. Dazu ihre Kunst der Phrasierung, ihr kraftvolles Zupacken aber auch entspanntes Loslassen, wie sie dräuende Steigerungen anköcheln, aufwallen und abkühlen lassen: Das hat Format und (...) unwiderstehlichen Charme. (...) Hervorzuheben ist noch die Primaria Shirley Laub: Sie wäre ein Lottogewinn für jedes Ensemble. Mit genüsslicher Freude kommuniziert sie mit ihren trefflichen Kollegen, spürt jeder emotionalen Nuance nach, weckt einen schmelzenden, süffigen Streicherklang."

Hier können Sie die gesamte Rezension des Kammerkonzerts nachlesen.

Mittelbayerische Zeitung, Kultur - 15.09.2015

Das Oxalys Ensemble eröffnet die 17. Weidener Max-Reger-Tage in der Max-Reger-Halle

Zwei Meisterwerke herausragend gespielt

Auch Andreas Meixner berichtet vom Eröffnungskonzert:

"Sosehr er (Max Reger, Anm. d. Red.) als Tonschöpfer immer noch im Schatten seiner großen Zeitgenossen steht, so unzweifelhaft ist seine kompositorische Meisterschaft. Dies in die Hände des belgischen Oxalys Ensembles zu legen, war an diesem Abend ein absoluter Glücksfall. (Die Musiker) verliehen (...) der schwierigen Partitur eine Leichtigkeit und Frische, die über den technischen Schwierigkeitsgrad hinausreichte."

Hier geht es zum vollständigen Konzertbericht.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 16.09.2015

Höchst anerkennenswertes Engagement

"Beim Abschlusskonzert des Meisterkurses für Klavier (...) treten (...) Musiker mit Engagement auf und gestalten die vorgetragenen Werke voll überzeugend. (...) Soshi Kogama bewältigt die schnellen Passagen (von Mozarts Klaviersonate KV 280) tadellos, gibt dem eindringlich klagenden "Adagio" die nötige Sensibilität, bevor seine Finger im finalen "Presto" in unglaublicher Geschwindigkeit über die Tasten huschen. (...) Mana Oguchi bietet viel Dramatik in der einen der beiden Moll-Sonaten von Mozart auf. (...) Ihr zuzuhören, ist ein besonderes Erlebnis. (...) Es zeigt sich an diesem Nachmittag: Nicht nur berühmte Namen, auch engagierte gute Nachwuchskünstler können Hörgenüsse vermitteln."

Den gesamten Bericht von Reinhold Tietz über das Konzert finden Sie hier.

Markus Becker - Klavierabend im Alten Rathaus

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 17.09.2015

Konzert für Entdecker

Reinhold Tietz berichtet von einem abwechslungsreichen Klavierabend von Markus Becker und schreibt über die "Humoresken" von Max Reger (op. 20) und Antonin Dvorák (op. 101):

"Der Humor beider Komponisten ist unterschiedlich ausgeprägt, das hört man in der Gegenüberstellung deutlich. (...) Becker versteht es, diese Charaktereigenschaft jeweils am einzelnen Stück hörbar zu machen."

Den gesamten Artikel finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 19.09.2015

Leben und Sterben in Musik

Peter Donhauser schreibt über das Konzert des Zemlinsky-Quartetts:

"Was (die vier Herren aus Prag) an Quartett-Kunst vom Allerfeinsten aus dem Hut zaubern, verdient nichts als Bewunderung (...) Man möchte sie am liebsten als "siamesische Vierlinge" titulieren: In 21 gemeinsamen Jahren haben sie gelernt, wie eine Person zu denken, zu empfinden, zu atmen, zu spielen. (...) Das füllige, weiche Timbre des Quartetts ist außergewöhnlich feinsinnig und homogen abgeschmeckt."

Die ausführliche Besprechung des Kammermusikabends finde Sie hier.

Das Zemlinsky Quartett beim Kammermusikabend in der Sparkasse

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 22.09.2015

Marsch der Stiftsdamen zum Wurstelprater

"Eine Matinee in zwei Teilen ist am Sonntag bei den 17. Weidener Max-Reger-Tagen angesagt. Kolja Lessing spielt im 1. Teil Violine, nach der Pause sitzt er am Klavier. Außerdem moderiert er witzig und wissensreich. (...) Viele Noten werden gleichzeitig vorgetragen, und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie der Geiger das so tadellos schafft. (...) so wie Lessing die Werke darstellt, ist es ein Genuss, ihm zuzuhören."

Zum vollständigen Bericht von Reinhold Tietz über Kolja Lessings "Hommage à Max Reger" gelangen Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 29.09.2015

Musikalische Liaison vor dem Altar

Peter Donhauser berichtet über das Konzert von Eduard Sistek (Violoncello) und Tomás Karpísek (Kontrabass) in der Autobahnkirche Waidhaus:

"Drei Stücke musizieren sie als perfekt zusammenspielendes Duo. Je einmal zeigt jeder als Solist, was er und sein Instrument können. (...) (Bei Bachs bekanntem Arioso) lassen die Jungs mit souveräner Gelassenheit und kultiviertem Ton gleich mal ihre Qualitäten aufleuchten. (...) 
(Tomás Karpísek) hatte es wirklich drauf - wenn man hört und sieht, welches Feuerwerk an rasanten Tonleitern, höchsten Lagen und Bogenfinessen da abgebrannt wird. (...) Doppelgriffe, schwer? Man kann es kaum glauben, so perfekt gelingen sie. (...)
Karriere-Tendenz: Steigend. (...)
Eduard Sistek hat die Ehre, sich mit der d-Moll-Suite op. 131c/2 von Max Reger solistisch zu präsentieren. Wie nicht anders zu erwarten, stellen Regers heiß geliebte Sexten- und Terzgänge keine hohen technischen Hürden für ihn dar. Die Intonation stimmt auf den Punkt."

Hier finden Sie den gesamten Artikel zum Kammermusikabend in Waidhaus.

Einspielen für das Kirchenkonzert in Waidhaus: Eduard Sistek, Cello und Tomás Karpísek, Kontrabass

Mittelbayerische Zeitung, Regensburg - 01.10.2015

Leidenschaftlich und technisch makellos

"Das Orbis Trio begeistert mit seinem Konzert bei den Max-Reger-Tagen in Weiden. Das Programm war klug gewählt. (...) ein (...) kurzweiliger Brückenschlage zu Komponisten, die in verschiedenster Form mit Reger in Verbindung standen, teils mit ihm befreundet waren. (...) Leidenschaftlich und erzählerisch bewegten sich (die drei Musiker) – technisch makellos – durch die Farben und Stimmungsbilder der Sätze aus verschiedensten Federn. (...) die (...) anspruchsvolle Partitur (von Regers Klaviertrio op. 102 blühte) unter der klaren und schnörkellosen Interpretation des Orbis Trio förmlich auf, verzauberte mit wuchtigen, dann wieder ungemein verspielten Themen."

Zum ausführlichen Bericht von Andreas Meixner kommen sie hier

Der neue Tag, Weiden - Kultur - 05.10.2015

Reger und zwei Tschechen

Reinhold Tietz schreibt über das Konzert von Hanns-Friedrich Kaiser:

" (...) Bewundernswert, wie Hanns-Friedrich Kaiser auf alle Tonideen Max Regers eingeht (...) Voll tonal und auch im vollen Werk (Petr Eben, "A festive Voluntary", Anm. d. Red.) differenziert, beeindruckt das Werk in Kaisers überzeugender Spielweise sehr."

Hier finden sie die vollständige Rezension über das Orgelkonzert.

Der neue Tag, Weiden - Kultur - 06.10.2015

20 Finger tanzen über 88 Tasten

Ruben Meliksetian und Rinko Hama gestalten das Abschlusskonzert der 17. Weidener Max-Reger-Tage mit vierhändigen Bearbeitungen ausgewählter Orchesterwerke:

"Die Zuhörer genießen (unter anderem) die Tondichtung "Die Moldau" aus dem Zyklus "Mein Vaterland" von Bedrich Smetana, die hinreißend (...) vorgetragen wird. (...) Eine Glanzleistung von Hama und Meliksetian. (...)"

Den ausführlichen Konzertbericht von Reinhold Tietz finden sie hier.