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Freitag, 24. November 2017

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 16.09.2014

Eröffnungskonzert in der Max-Reger-Halle mit Elisabeth Kufferath, Violine, Julius Berger, Violoncello und Nicholas Rimmer am Klavier.

Gelungener Auftakt mit Reger und Ravel

Peter Donhauser berichtet vom Auftakt der 16. Weidener Max-Reger-Tage:

"Beim Eröffnungskonzert am Sonntag in der Max-Reger-Halle hatte (das Klaviertrio op. 102 von Reger) das Glück, Nicholas Rimmer (Klavier), Elisabeth Kufferath (Violine) und Julius Berger (Violoncello) zu begegnen. Die Farbenpalette der beiden Streicher - bei Reger wie bei Ravel - sucht ihresgleichen. Vom fahlsten dreifachen Piano bis zum hochexpressiv vibrierten Fortissimo, man hätte die Schattierungen fehlerfrei in eine unbezeichnete Partitur eintragen können."

Den gesamten Artikel zum Eröffnungskonzert finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 19.09.2014

Siegfried Mauser erläutert sein Programm "Nachtstücke".

Mit Musik durch Nacht und Traum

"Das bestechend konzipierte und strukturierte Programm führte von Nocturnes von John Field und Frédéric Chopin über die unvermeidliche, garantiert schockfreie >Träumerei< von Schumann zu der mit Schreckmomenten marmorierten von Richard Strauss op. 9. (...)
Siegfried Mauser hat seine glühende Leidenschaft gerade für die neuere Musik bewahrt. Fast musste er die Schnelligkeit seiner Gedanken und Assoziationen bremsen, aber er versteht es einfach, Hintergründe und Aussage der Stücke auf den Punkt zu bringen. Als hoch achtbarer, zupackender Pianist (...) absolvierte er ein umfangreiches Programm."

Den vollständigen Bericht von Peter Donhauser finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 22.09.2014

Der neue Veranstaltungsraum in der OTH Weiden.

Blasmusik bei den Reger-Tagen

Thomas Göttinger berichtet vom Auftritt des Ventus-Quintetts an der OTH in Weiden:

"Die Gäste aus Salzburg überzeugten (...) mit einem quicklebendigen, hoch virtuosen und energiegeladenen Auftritt. Schon mit Alexander Zemlinskys >Humoreske< aus dem Jahr 1939 zeichnete sich ab, was für den ganzen Abend gelten sollte: Feinstes Klangfarbenspiel, mal keck, mal suggestiv, mal drückend orchestral aufgeblasen, im nächsten Moment wieder kammermusikalisch ziseliert und bei Bedarf auch wunderbar kantabel vorgetragen. So viel Power, so viel frischen Wind bekommt man definitiv von einem Bläsermusikensemble nicht alle Tage geboten."

Den gesamten Artikel zum Kammermusikabend finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 23.09.2014

Ein Liederabend zum Niederknien

Thomas Göttinger über den Auftritt von Moriz Eggert und Peter Schöne:

"Es kann einem schon kalt den Rücken runterlaufen bei Max Regers >Hymnus des Hasses< auf ein Gedicht von Christian Morgenstern. Atemberaubende Akkordfolgen und unglaubliche rhytmische Verstrickungen führen zu einer Aufwallung, einem Ausbruch, einem Aufschrei von einer Expressivität, die niemanden kalt lässt - erst recht nicht, wenn zwei Könner wie der Bariton Peter Schöne und der Pianist Moritz Eggert das ebenso souverän wie intensiv rüberbringen. (...)
Peter Schöne sang (...) mit seinem ungemein weichen, geschmeidigen Bariton, fand bei Bedarf auch zu einer überaus kultivierten Härte, überzeugte aber vor allem, weil ihm das große Kunststück gelang, die von ihm dramatisch bis ins kleinste Detail durchgearbeiteten Lieder auf eine sehr natürliche, ganz und gar ungekünstelte Weise lebendig werden zu lassen.
Moritz Eggert (...) wiederum bewegte sich mit einer Sicherheit und einem großen Verständnis in den zum Teil schon sehr komplexen Strukturen des (...) Klavierparts, die man nicht alle Tage findet.

Den kompletten Bericht aus dem Neuen Tag finden Sie hier sowie in abgewandelter Fassung in der Mittelbayerischen Zeitung.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 29.09.2014

Bratscherin Peijun Xu beim Solo-Recital im Pirker Brauhaus.

"Lass´den Dorn und pflücke die Rose"

Thomas Göttinger schreibt über das Konzert der Bratschistin Peijun Xu bei den Max-Reger-Tagen:

"Die junge chinesische Bratschistin Peijun Xu hat zwei (Solo-Suiten von Max Reger) im Pirker Brauhaus zum großen musikalischen Erlebnis gemacht. Herrlich etwa ihr Jonglieren mit den unterschiedlichen Klangfarben in der D-Dur-Suite. Wunderbar durchdacht auch, wie sie sich auf das Heitere, manchmal gar Volkstonhafte dieser Musik einließ, es durchaus süffig zelebrierte, dabei aber dem Nervös-Brüchigen, das der Suite eben auch eingeschrieben ist, genauso Geltung verschaffte. 
(...) die Suiten (kombinierte Xu) an diesem Abend mit der >Solo-Sonate für Viola op. 25/1< des großen Reger-Verehrers Paul Hindemith. Auch hier überzeugte sie mit sinnlichem Ton, stupender Technik und einem hochvirtuosen Ansatz, der freilich nie Selbstzweck war. (...)
Was aber vor allem bei diesem Auftritt für die junge Frau einnahm, war die geradezu hypnotische Kraft, mit der sie die Zuhörer in ihren Bann und mitten hinein in die Musik zog."

Die gesamte Rezension finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 01.10.2014

Reger, Tango und ein Heizstrahler

Thomas Göttinger berichtet über den Auftritt von Susanne Hofman bei den Max-Reger-Tagen:

"Susanne Hofmann hat sich bei ihrem Gipfelsturm (...) erstaunlich gut geschlagen. Was ihr an bezwingender Souveränität fehlte, machte sie mit einem wunderschönen Ton und einem großen Verständnis für den Bauplan dieser Musik wett. Frisch, lebendig und nicht unbedingt auf Sicherheit bedacht, lieferte sie eine durchaus ordentliche (Bach-)Chaconne ab. (...)
Viel spannender aber waren die Werke jenseits von Bach und Reger (...), die vielleicht nicht unbedingt kompositorische Meisterwerke sind, aber im Vortrag Hofmanns unbedingt bezaubern konnten. (...) Wer braucht schon Sommerwetter, wenn einem bei Hofmanns wohligem Ton (...) derart warm ums Herz werden kann."

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden - 02.10.2014

Auch Weidener Musikschüler befassten sich mit den Werken Max Regers.

Wunderbare Zukunftsmusik

"Bange muss einem um den musikalischen Nachwuchs in Weiden nicht sein. Das zeigte das >Schülerkonzert< der Max-Reger-Tage (...). Es lohnte sich, bis zum Schluss zu bleiben. Denn mit der Präsentation des Allegro aus Franz Liszts Konzert-Paraphrase "Rigoletto" gelang (am Ende noch) eine wahre Sternstunde."

Den Artikel aus dem Neuen Tag können Sie hier nochmal nachlesen.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 04.10.2014

Champions-League trifft dritte Liga

Thomas Göttinger schreibt über das "Trio Pierrot".

"Das >Trio Pierrot< hat sich durch all die beständigen Rhythmus- und Tempiwechsel, (...) mit Energie und Leidenschaft hindurch gearbeitet, wenn auch Geigerin Sarah Saviet das ein oder andere Intonationsproblem hatte und nicht immer trittsicher wirkte - sie gehört freilich nicht zur Stammbesetzung. Tobias Noss, Viola, und Paul Rah, Violoncello, faszinierten mit sinnlichem Ton und direktem Zugriff."

Eine ausführliche Besprechung des Konzerts finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 06.10.2014

Kurzer Flirt, starke Fuge und ganz großes Kino

Andrea Prölß berichtet über das Konzert von Johannes Nies bei den Max-Reger-Tagen:

"(Reger und Rachmaninow) gemein ist der Hang zum Monumentalen und zu irrwitzigen Schwierigkeiten, die Johannes Nies mit beeindruckender Souveränität meisterte. Grandios, wie er Regers Schlussfuge (in den Telemann-Variationen) zum pompösen Finale steigert, ohne dabei die Strukturen zu verdecken. (...)
Endgültig in seinem Element zeigte sich Nies bei Rachmaninows zweiter Klaviersonate b-Moll. Ein Werk voll maßloser Dramatik und emotionalen Tiefen, das Nies überschwänglich virtuos und ausdrucksstark in Szene setzte. Ganz großes Kino, das seine Wirkung nicht verfehlte."

Den ganzen Bericht über die Klavier-Matinee finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, 06.10.2014

"Operetten aus der Zeit des 1. Weltkriegs" präsentierten Sina Wegener, Sopran, Michael Seifferth, Tenor und Midori Itsuda, Klavier.

Operette erobert Weidener Publikum

"Ein begeistertes Publikum, lang anhaltender Beifall und Zugaben der Künstler bewiesen es: Dieses Konzert war ein voller Erfolg. (...) Sina Wegener (...), Michael Seifferth (...) und Midori Istuda (...) boten ein hochrangiges Kunsterlebnis, das die Besucher noch lange in Erinnerung behalten werden. Auch wer die Operette nicht gerade zu seiner Lieblingsmusik zählt, war von der Qualität der Aufführungen begeistert. (...) (Dabei galt) das Motto der diesjährigen Max-Reger-Tage >Zeitenwende - Zeitenende< auch für das Operettenkonzert. Die Auswahl der Texte und der Operetten symbolisiert Zeitgeschehen während des Ersten Weltkriegs."

Den vollständigen Bericht von Siegfried Bühner finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 09.10.2014

Gewaltiger Chor- und Orgelklang zum Abschluss der Max-Reger-Tage beim Hebbel-Requiem.

"Seele, vergiss nicht die Toten"

Reinhold Tietz berichtet über das Abschusskonzert der 16. Weidener Max-Reger-Tage:

"Hanns-Friedrich Kaiser spielte das ausgedehnte Werk mit der nötigen Einfühlungsgabe für die vielen anklingenden Gedanken, die sich in Lautstärke und Tonintensität steigern. (...)
Tadellos bewältigte sie (die Sopranisten Frauke May) die anspruchsvolle Stimmführung (...)."

Die gesamte Konzert-Besprechung finden Sie hier.

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 06.11.2014

Auftritt des Aris-Quartetts in der Schalterhalle der Sparkasse Oberpfalz Nord. Bild: Bruno Wilfahrt

Geht doch: Spaß mit Reger

Thomas Göttinger schreibt über das Nachholkonzert des "Aris Quartetts" in der Sparkasse:

"Zu hören war da eine ebenso lebendige wie stilvolle Deutung, ein geradezu organisches Ineinandergreifen des überbordenden Materials. (...) Am beeindruckendsten (...) sicherlich der Schlussatz, ausgelassen, hackenschlagend, in der Coda jedoch auch düster verbrämt. Wie es dem "Aris Quartett" da gelang, zwischen all den Verästelungen und Piccicati-Einwürfen die Spannung zum Finale zu gelangen, hatte schlichtweg große Klasse."

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

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In einem Leserbrief nahmen Besucher des Festivals zu den Max-Reger-Tagen Stellung:

Der neue Tag, Weiden, Kultur - 11.10.2014

Beste Werbung für die Max-Reger-Stadt

"Nun sind sie also zu Ende, die viel gescholtenen Max-Reger-Tage. Und mit Fug und Recht kann man festhalten, dass sie mit Bravour und großer Qualität über die Bühne gegangen sind. (...) Auf welch lockere, humorvolle und spannende Weise wurden dem Zuhörer die Stücke näher gebracht. (...) Viele unbekannte und wahrlich nicht spröde Schätze. (...) Welche Werbung für die Max-Reger-Stadt! (...) Das Festival muss (...) unbedingt (...) weitermachen!"

Den vollständigen Leserbrief finden Sie hier.