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Sonntag, 31. Mai 2020

Kuenstler

Rudolf Meister

wird heute als „einer der führenden Pianisten seiner Generation“ gerühmt (Canberra Times/ Australien, Paul Badura-Skoda) und der Berliner Tagesspiegel schrieb: „....manchmal stimmt es eben doch: nomen est omen“. Der 1963 in Heidelberg geborene Künstler schloss bereits als 20jähriger sein Studium an der Musikhochschule Hannover mit der Reifeprüfung ab (Prof. Konrad Meister). Ausgezeichnet durch mehrere Stipendien des österreichischen Bundesministers für Wissenschaft und Forschung setzte Rudolf Meister sein Studium an der Wiener Musikhochschule fort (Prof. Paul Badura-Skoda). Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er bereits damals durch den Gewinn internationaler Wettbewerbe bekannt. An der New Yorker Juilliard School studierte Rudolf Meister als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes (Prof. Jacob Lateiner). Weitere Förderung erhielt er durch die Aufnahme in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats. 

Rudolf Meister trat weltweit als Solist mit mehr als 30 Orchestern auf sowie als Kammermusiker mit berühmten Partnern wie Ulf Hoelscher oder Wanda Wilkomirska. Dabei führten ihn seine Tourneen in Säle wie das Lincoln Center (New York), Tokyo Bunka Kaikan und Tokyo Metropolitan Theatre, Seoul Arts Center, ABC-Hall (Sydney), Salle Gaveau (Paris), Musikverein, Konzerthaus (Wien) sowie die Berliner Philharmonie und das Festspielhaus Baden-Baden. Daneben entstanden zahlreiche CD-Einspielungen, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft und Toshiba EMI. 

Mit 26 Jahren wurde Rudolf Meister auf eine Professur an die Musikhochschule Mannheim berufen, nachdem er bereits als Badura-Skodas Assistent an der Wiener Musikhochschule gelehrt hatte. Seit 1997 führt er die Hochschule als jüngster Rektor Deutschlands. Er gab Meisterkurse und lecture recitals in Bulgarien, China, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Japan, Korea, Österreich, Polen, Spanien und den USA (Yale University, Juilliard School/New York). Seine Schüler sind Preisträger bei wichtigen nationalen und internationalen Wettbewerben (unter anderem ARD-Wettbewerb München), und er ist auch selbst regelmäßig Juror derartiger Wettbewerbe. Für seine Förderung der rumänischen Kultur wurde ihm die George Enescu-Medaille des Rumänischen Kulturinstituts verliehen. 

Rudolf Meister war Vorstandsmitglied der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland und Honorarprofessor des Konservatoriums Novosibirsk, er ist 1. Vorsitzender der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft, stellvertretender Vorsitzender der internationalen Vereinigung der führenden Mozart-Städte „Mozart-Wege“ und Vorsitzender des Fachbeirats der Popakademie Baden-Württemberg.